Wir sind überwältigt

Am Freitagabend sind wir müde, aber dankbar, in Zürich gelandet. Obwohl dieser Flieger voll besetzt war, war der Flughafen fast wie ausgestorben. Ausser den vielen Polizisten überall, welche die Leute über verschiedene Wege zum Ausgang lotsten, trafen wir fast keine Menschen. Wir waren gespannt, ob all unsere Gepäck wohl unversehrt ankommen würde. Nachdem der Flughafen ein Rollband fand, welches auch funktionierte, kamen alle unsere Koffer schnell und vollständig an. Wir sind dafür sehr dankbar!

Nach der Zollkontrolle wurden wir von einem Freund mit grossem Auto erwartet. Er hat uns nach Hause gefahren und uns geholfen alle Koffer zum Haus zu tragen. Wir sind sehr dankbar für diesen Hilfsdienst. Das hat uns den Schluss der Reise sehr viel einfacher und angenehmer gemacht!

Zuhause erwarteten uns ganz viele Überraschungen! Verschiedene Plakate, Schilder, Blumen, Karten und sogar frisch gekochtes Essen und Gebäck stand bereit. Vielen Dank an all die lieben Menschen, die für uns eingekauft, gekocht, gebacken, gemalt und gebastelt haben! Es tut so gut, wenn man so empfangen wird. Wir hatten uns darauf eingestellt, dass es ein spezielles Ankommen werden wird, da persönlichen Kontakte nicht möglich sind. Umso überwältigter wären wir vom herzlichen Empfang!

Unsere Nachbarin, welche sich um unser Haus gekümmert hat, hatte alle Betten frisch bezogen (sogar mit persönlichem Gruss und Bettmümpfeli). So mussten wir nur noch die Pijamas und Zahnbürsten auspacken und konnten dann sofort schlafen gehen.

Die Betten sind bereit

Am Samstag haben wir lange ausgeschlafen und durften dann ein feines Frühstück mit selbstgebackenem Zopf, Konfi und Honig vom Grosspapi geniessen. Auch die warme Dusche wurde von allen sehr geschätzt und ausgiebig genutzt.

feiner Zmorge

Das BAG empfiehlt, dass man im Moment nach Auslandreisen 10 Tage zu Hause bleiben soll. Daran halten wir uns. Das tolle Wetter macht uns diese Zeit sehr viel einfacher. Die Kinder geniessen den Garten und ihre Spielsachen hier wieder sehr. Wir gehen es langsam an. Für jeden Tag nehmen wir uns etwas vor, was ausgepackt und verräumt werden soll. Den Rest der Zeit nutzen wir, um auch emotional wieder in der Schweiz anzukommen.

Auch wenn uns der Abschied in Madagaskar schwer gefallen ist, ist es schön wieder in der Schweiz zu sein. Wir sind dankbar für all die schönen Erfahrungen der letzten 6 Monate.