In der Hauptstadt

Für die Aufenhaltsbewilligung mussten wir als ganze Familie persönlich auf einem Büro bei der nationalen Einreisebehörde vorbei. Dieses befindet sich im Zentrum in Antanarivo.

Zum Glück haben wir eine YWAM-Mitarbeiterin gefunden, welche uns beim ganzen Prozess hilft. Alleine hätten wir keine Chance. Diese Frau erledigt für uns sämtliche Papiere und hat auch den Termin auf dem Büro organisiert. Dabei ist es sehr hilfreich, dass sie madagassisch, französisch und englisch spricht und die Gepflogenheiten hier kennt.

Unser Termin in der Hauptstadt bei der Einwanderungsbehörde war um 10 Uhr. Unsere Helferin lebt in der Stadt und wir trafen sie direkt dort. Damit wir den Weg in die Stadt finden, hat uns ein anderer Mitarbeiter begleitet. Da der Verkehr sehr unberechenbar ist, sind wir bereits um 7:30 Uhr losgefahren. Für die knapp 20km in die Stadt haben wir dann auch etwas mehr als 2 Stunden gebraucht. An den Verkehr muss man sich wirklich sehr gewöhnen! Es hat unglaublich viele Autos, keine Lichtsignale, viele Gendarmes mit schöner Uniform, klassischem Hut und Trillerpfeife. Zwischen all den Autos sind immer wieder Leute, die im Laufschritt mit Holzkarren unterwegs sind. Parkplätze gibt es so gut wie keine. Es hat wohl markierte Parkfelder, diese werden jedoch grösstenteils von Strassenhändlern belagert.

Wir waren, Gott sei Dank, pünktlich da und auch unsere Helferin kam rechtzeitig. Im Büro mussten dann Papiere ausgefüllt und von jedem von uns ein Foto gemacht werden. In ca. 45 Minuten war dann aber alles erledigt.
In diesen Büros fühlt man sich in der Zeit um einige Jahre zurückversetzt. Hier werden Anträge noch von Hand in riesige Bücher notiert und Berichte auf der Schreibmaschine geschrieben. Bei uns in der Schweiz machen wir uns Sorgen, wenn auf dem PC noch Windows 7 installiert ist, welches ab Januar 2020 nicht mehr unterstüzt wird. Hier ist dieses Betriebsystem noch völlig ok, sogar auf den Behörden der nationalen Sicherheit.

WC im Regierungsgebäude der nationalen Einreisebehörde.

Danach blieb noch Zeit, die Stadt etwas zu erkunden. Unsere beiden Begleiter zeigten uns den Königspalast und einen schönen Aussichtspunkt, wo wir die ganze Stadt überblicken konnten. Zum MIttagessen führten sie uns in ein madagassisches Restaurant. Wir waren die einzigen Gäste und auf unsere Bitte hin, wurden die Tische und Stühle auf die Terasse getragen. So konnten wir bei schönster Aussicht im Schatten ein sehr feines MIttagessen geniessen.

Aussicht nach Süden.
Zwischen den einzelnen Quartieren liegen immer wieder grössere grüne Reisfelder.
Das Zentrum der Stadt.
Im Hintergrund ist der herzförmige Lac Anosy zu sehen. In der Mitte des Sees steht das Monument aux Morts mit dem goldenen Engel. Im Vordergrund ist das Stade Municipal de Mahamasina zu sehen.

Wir haben den Ausflug in die Stadt genossen, waren am Abend aber auch ziemlich erledigt von all den Eindrücken und dem Gewusel!

Martins Zeh

Viele von euch haben die lange Geschichte mit Martins Zeh mitbekommen. Das war auch der Grund, weshalb er im ganzen November immer in Sandalen unterwegs war.

Sein grosser Zeh tat ihm schon seit Monaten immer mal wieder etwas weh. Es war nicht schlimm, aber auch nicht gut.

Nachdem keine der verschiedenen Behandlungen von aussen Erfolg brachte, hat er sich entschlossen, Anfang November einen kleinen operativen Eingriff beim Hausatzt zu machen. Dabei wurde ein eingewachsener Nagel entfernt.

Leider heilte die Wunde nicht wunschgemäss und er hatte immer wieder Schmerzen. Das zog sich über Wochen hinweg und auch ein zweiter Eingriff brachte keinen Erfolg. Drei Tage vor Abflug nach Madagaskar wurde notfallmässig ein dritter Eingriff gemacht mit der Hoffnung, dass es nun gut kommt.

Die Wunde musste morgens und abends gepflegt und verbunden werden und Medikamente sollten dafür sorgen, dass es gut heilt.

Mit etwas Schmerzen, Verbandsmaterial und einigen Medikamenten sind wir dann abgereist.

Einige Tage nach der Ankunft begann die Wunde trotz Antibiotikasalbe wieder zu eitern. Es sah nicht so gut aus.

Das Team hier hat sich dem Problem angenommen und wir haben zusammen gebetet. Ab diesem Zeitpunkt heilte die Wunde und sah jeden Tag besser aus.

Mittlerweile ist die Wunde zu und muss nicht mehr aufwändig gepflegt und eingebunden werden. Martin hat keine Schmerzen mehr. Einzig in geschlossenen Schuhen, spürt er die Wunde noch ein bisschen. Da es aber warm ist, sind die Sandalen sowieso ideal und niemand schaut hier komisch.

Dem Fussballspielen oder Baden im Meer steht nun nichts mehr im Weg.

Soup Kitchen, Days for Girls und Wasser

Soup Kitchen

Jeden Mittwoch findet im King’s Kids House (wo wir wohnen) die Soup Kitchen (Suppenküche) statt. Dies ist ein Programm an dem zurzeit vier sehr arme Familien aus dem Quartier teilnehmen können.

Naina ist ein JMEM/YWAM-Mitarbeiter und leitet dieses Projekt. Sein Wunsch ist es, Familien in ihrem Familienalltag zu unterstützen. Dabei geht es einerseits darum, die Eltern in Kindererziehung, Paarbeziehung, Hygiene und Gesundheitspflege zu schulen. Andererseits sind sie bemüht, Schulgeld und Schulmaterial für die Kinder zu organisieren. Weiter kochen sie ein gesundes Mittagessen für die Familien. Die Familien und Mitarbeiter essen die Mahlzeit dann alle zusammen im Kings’s Kids House. Mahlzeiten als ganze Familie am Tisch einzunehmen ist in Madagaskar nicht unbedingt die Norm.

Noch bis Ende Dezember kochen sie nur am Mittwoch und geben den Familien Geld für das Mittagessen in der Schulkantine für die anderen Tage der Woche.
Ab Januar 2020 werden sie dann Montag bis Freitag für die Kinder kochen. Für viele dieser Kinder ist dieses Mittagessen die einzige Mahlzeit, welche sie am Tag bekommen.

Am letzten Mittwoch durften wir bei der Soup Kitchen dabei sein und mit diesen Familien essen. Vieles was für diese Leute hier Alltag ist, können wir uns gar nicht vorstellen. Eine der Frauen ist 38 Jahre alt, hat 12 Kinder, ein 8-jähriges Enkelkind und ist seit diesem Jahr Witwe. Ihr jüngstes Kind ist gerademal 15 Monate alt! Sie hat keine Arbeit (wie auch mit so kleinen Kindern) und kann es sich nicht leisten, die Schulgebühren oder Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen.

Es hat uns sehr berührt zu sehen, wie dankbar diese Leute für eine Mahlzeit pro Tag sind. Die Resten vom Mittagessen wurden dann ehrlich unter den Familien aufgeteilt und werden mitgenommen und in den nächsten Tagen gegessen. Sogar die leeren Büchsen vom Mais und dem Thon konnten die Kinder mit nach Hause nehmen. Damit werden sie sich Spielsachen basteln. Es bleibt also am Ende nicht mal „Abfall“ übrig.

Days for Girls

Silvana konnte nach dem Mittagessen lange mit Narinha, ebenfalls einer Mitarbeiterin der Soup Kitchen, sprechen und bekam viele Einblicke in den Alltag von armen Familien hier in Madagaskar. Für uns ist es zum Beispiel völlig normal, dass wir als Familie zusammen am Tisch essen und Gemeinschaft pflegen. Viele Familien hier haben nur sehr wenig zu essen und auch gar keinen Tisch oder Stühle für alle. Eine gemeinsame Mahlzeit und Gemeinschaft ist deshalb nicht möglich.

Sie zeigte Narinha eines der mitgebrachten Days for Girls Pakete. Narinha hat sich sehr drüber gefreut und erzählte, dass sie schon einmal waschbare Binden gesehen hat und sich schon eine Weile überlegte, ob sie wohl solche nähen lassen könnte.

Wir werden in der nächsten Zeit schauen, ob es eine Möglichkeit gibt, hier ein Start-Up mit einer Days for Girls Näherin zu gründen. Dank der Spenden aus der Schweiz haben wir etwas Geld, welches wir in dieses Projekt investieren können.

Wir würden uns sehr freuen, wenn eine oder mehrere Frauen mit nähen von waschbaren Binden Geld für ihren Familienunterhalt verdienen könnten. Wir sind gespannt, wie dieses Projekt weitergeht!

Wasser

An diesem Morgen hatten wir kein fliessendes Wasser mehr. Die Kinder freute es, denn so mussten sie nicht, wie angedroht, duschen und Haare waschen 😊.

Ums Haus herum hat es diverse Regefässer. Dieses Wasser wird benötigt, um Hände zu waschen und das WC zu spülen, solange das Wasser abgestellt ist. Leider wurden diese Fässer am Tag vorher für die Reinigung geleert und seither hat es nicht mehr geregnet. Wir sassen also wirklich etwas auf dem Trockenen. Am Abend hatte es dann aber wieder geregnet. Gott sei Dank!

Unser Haus in Madagaskar

Wir dürfen hier in Madagaskar im Haus von King’s Kids (ein Arbeitszweig von JMEM/YWAM) wohnen. Wir teilen uns das Haus mit einer jungen madagassischen Frau.

Unser Haus liegt in der Ortschaft Ambohidratrimo (sprich „Ambuschadschimo“) in einem Vorort der Hauptstadt Antananarivo (unser Haus auf Google Maps).

Wir fühlen uns wohl hier und sind schon ziemlich eingerichtet.

Laura und Irina haben heute im Rahmen des Home Schooling unser Haus mit möglichst vielen Adjektiven beschrieben.

Hausbeschrieb von Irina

Hausbeschrieb von Laura

Fotos

Hier haben wir einige Fotos von unserem Haus zusammengestellt.

Wie ihr auf den Bilder seht, ist es hier Sommer und angenehm warm. Das verbinden wir überhaupt nicht mit Weihnachten. Man sieht auch nur sehr wenig Weihnachtsdekoration. Echte Tannenbäume sind als Weihnachtsschmuck wegen der Abholzung sogar verboten.
Die Weihnachtsstimmung hält sich deshalb ziemlich in Grenzen.

Wie sieht es bei euch in der Schweiz aus? Ist alles schön weihnächtlich dekoriert?

Zyklone

Madakaskar liegt im Indischen Ozean. Dort entstehen jedes Jahr einige Zyklone. Die Zyklonsaison beginnt normalerweise im Januar.

Zum Thema der tropischen Wirbelstürme hat die NZZ einen sehr interessanten Artikel mit Hintergrundwissen verfasst.

Die Zyklone sind mit ihrer zerstörerischen Kraft einer der Gründe, weshalb es die Leute in Madgaskar nicht so einfach haben. Viele Menschen verlieren dadurch ihr Hab und Gut und müssen wieder neu beginnen. Das wiederum schwächt auch die ganze Wirtschaft hier.

Von den Leuten der Organisation MAF haben wir am Samstag erfahren, dass bereits ein erster Zyklon vor der Küste Madagaskars liegt. Das ist sehr unüblich und überrascht alle hier. Die Vorbereitungen für die Zyklonsaison sind noch nicht gemacht.

Verlauf von BELNA

Heute Nachmittag hat der Zyklon BELNA die Nordwestküste erreicht. Gemäss den aktuellen Berechnungen zieht er der Westküste entlang Richtung Süden und dreht Richtung Osten über den Südteil der Insel ab.

Meteo France in La Reunion ist für die Zyklonwarnungen in Madagaskar verantwortlich. Auf deren Website findet man weitere detailierte Informationen dazu.

Der europäische Wetterdienst hat auch einige Wettermodelle, welche Vorhersagen über den Verlauf der Zyklone machen (ECMWF). Auf Kachelmannwetter findet man dazu eine schöne Anzeige dieser Daten.

Im Moment wird BELNA als „Zyklon Kategorie 1“ eingestuft. Das ist zwar die kleinste Stufe, bedeutet aber trotzdem sehr grosse Gefahr und es muss mit grossen Schäden gerechnet werden. Es ist eben ein richtiger Zyklon.

Wie gross die Auswirkungen und Schäden des Zyklons sein werden, wird man erst in den nächsten Tagen oder sogar Wochen wissen.
Das tragische an dieser Situation ist, dass an der Westküste und im Süden extrem arme Leute in ganz einfachen Verhältnissen leben. Zudem ist dieser Teil nur schwer erreichbar. Die Strassen dorthin sind extrem schlecht. Nach so viel Regen und Sturm sind diese Strassen dann komplett unpassierbar. Die MAF, Helimission und anderen Hilfsorganisationen werden die nächste Zeit leider alle Hände voll zu tun haben.

Hier in der Hauptstadt besteht aktuell keine Gefahr. Wir werden nicht allzu viel davon merken. Allenfalls regnet es hier ein bisschen mehr als normal. Für Land und Leute ist viel Regen gut.

Während der Regensaison ist es so, dass man soweiso bei jedem Regen damit rechnen muss, dass der Strom ausfällt. Und wenn der Strom ausfällt, dann muss man auch damit rechnen, dass kein fliessendes Wasser mehr kommt.

Bisher ist der Strom jeweils nur ein paar mal für einige Minuten am frühen Abend ausgefallen. Wir haben vorgesorgt: Kerzen, Zündhölzer und Taschenlampen liegen bereit. Der Trinkwasservorrat ist genügend gross und die Plastikeimer sind mit Wasser gefüllt.

Ebenso ist hier allen klar, dass man alle paar Tage die Zyklonwarnungen prüft und dann entsprechend handelt.

St. Nicolas

Der heutige Tag stand unter dem Thema Samichlaus.

Hier in Madagaskar lädt der Schweizer Botschafter alle Schweizer zu sich nach Hause zu einer Samichlausfeier ein.

Nur schon der Weg zu seinem Haus ist ein Abenteuer. Die Strassen hier sind schmal und haben viele grosse Löcher. Die Marktstände stehen nahe an der Fahrbahn und überall hat es Menschen, Hunde, Zebu-Karren, Scooter und Velos. Martin fährt aber schon ganz selbstbewusst durch dieses Gewusel.
Den Weg zu finden ist nicht so schwer, denn es gibt Wegweiser zur Residenz des Botschafters. Wegweiser sind hier sonst eher selten.

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Das Gelände vom Botschafter wird streng bewacht. Hinter dem Tor erwartete uns bereits die erste Überraschung!

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Das Gelände des Botschafters ist eine ganz eigene Welt. Er wohnt in einem Haus mit freier Sicht auf den See. Der Garten ist wunderschön bepflanzt und es wächst weicher Rasen. Mitten im Rasen darf natürlich auch das Schweizerkreuz nicht fehlen.

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Die afrikanischen Bäume waren mit Christbaumschmuck dekoriert und aus den Lautsprechern klang Weihnachtsmusik. Madagassische Clowns und Akkrobaten sorgten für Unterhaltung. Es gab Schweizer Käse, Snacks, Schweizer Wein, Madagassisches Bier, Bratwürste und Zopf. Sogar ein richtiger Gritibänz fehlte nicht.
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Dann war es endlich soweit und der St. Nicolas kam! Er fuhr in einem rot weissen Oldtimer vor und setzte sich dann auf ein rotes Sofa. Jedes Kind durft zum Samichlaus und wurde mit einem Chlaussäckli und einem Buch beschenkt! Im Sack war ein grosses Pack Marshmellows und traditionelle Schweizer Weihnachtsguezli.

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Für uns Erwachsene war dieser Event auch sehr spannend! Wir hatten die Gelegenheit ganz viele Missionare aus der Umgebung zu treffen und zu hören, was und wie sie D. Unter anderem konnten wir mit Leuten von der Helimission und der MAF reden.

Der Anlass hat uns allen sehr Spass gemacht. Es war toll den Samichlaus mal in kurzen Hosen, bei knapp 30 Grad an einer Gartenparty mit anderen Schweizern in einem fremden Land zu feiern.

Update

Dem Botschafter hat die Feier auch gefallen. Auf Twitter gibt es noch ein paar Fotos dazu.

Unsere Reise

Am Montagmorgen starteten wir noch einmal mit feinen Gipfeli vom Beck bei uns Zuhause. Danach hiess es, vorwärts machen, alles Gepäck fertig einpacken, versorgen, wegräumen, reinigen, kontrollieren und waschen. Unser Zeitplan ging gut auf und so konnten wir uns am Mittag auf den Weg zum Bahnhof machen.

Am Bahnhof Bubikon

Am Hauptbahnhof mussten wir in der Apotheke noch Medikamente abholen. Martin stieg mit Oma, den Kindern und allem Gepäck schon mal in den Zug in Richtung Genf. Leider dauerte das in der Apotheke länger als erwartet und so verpasste Silvana den Zug und reiste friedlich eine halbe Stunde später alleine nach Genf.

Ab Genf klappte es dann aber problemlos mit den Anschlüssen. Wir mussten nie lange warten und konnten immer wie gewünscht und geplant weiterreisen. Auch der Service im Flugzeug war viel besser, als wir erwartet hatten. Ab Genf sind wir mit einem Dreamliner (B787) bis Addis Abeba geflogen.
Wir assen allerdings zu etwas komischen Zeiten und konnten nicht ganz so viel schlafen. Laura und Irina wurde es dann in Addis Abeba schlecht und sie mussten im Flieger erbrechen. Laura nahm es ziemlich her und sie war bei der Ankunft in Madagaskar sehr ausgelaugt.

Im Flugzeug beim Zwischenhalt in Wien

Am Flughafen in Antananarivo wurden wir dann vom Team von YWAM Land of Canaan abgeholt. Sie kamen mit einem grossen Auto, welches wir mit unserm vielen Gepäck schnell füllten. Ein Teil der Koffer wurde deshalb auf dem Dach des Autos verstaut. Zu neunt quetschten wir uns mit unseren Handgepäck und Rucksäcken auf die 5 Sitzplätze und los ging es zur Base. Dort wurden wir sehr herzlich mit Tee/Kaffee, Gebäck und sehr vielen lokalen, frischen Früchten begrüsst.
Wir freuen uns sehr, dass wir die nächsten Monate Teil von diesem tollen Team hier sein dürfen!

Das Gepäck wird auf das Dach geladen

Nach dem Begrüssungszvieri wurden wir dann zu „unserem“ Haus gebracht. Sie haben es liebevoll eingerichtet und vorbereitet für uns. Wir haben drei Schlafzimmer und ein Schulzimmer ganz für uns. Das grosse Wohnzimmer teilen wir mit einer Mitbewohnerin und ab und zu finden hier Aktivitäten von Kings Kids statt.
Das Haus ist sehr einfach, aber praktisch eingerichtet. Wir haben Strom und fliessend kaltes Wasser. Die Kinder finden es lustig, sich in der Badewanne aus einem Eimer mit warmem Wasser zu waschen. Dass man das WC Papier in den Abfalleimer und nicht ins WC schmeissen muss, finden sie jedoch sehr gewöhnungsbedürftig.

Wir sind sicher, dass es uns hier wohl sein wird und wir uns hier gut einleben werden.

Begrüssungszvieri auf der Base

Wir sind angekommen

Wir sind heute Dienstag pünktlich wie geplant in Antananarivo angekommen. Es hat alles super geklappt mit den Anschlüssen, dem Service im Flieger und auch unser Gepäck ist vollständig angekommen. Sogar das Visum wurde anstandslos akzeptiert! Jetzt erholen wir uns von der anstrengenden Reise. In den nächsten Tagen erzählen wir hier mehr über die Reise und von dem herzlichen Empfang, den uns das Team von Land of Canaan bereitet hat!