Wie es in unserem im Haus gerade so aussieht

Wir sind nun in der ganz intensiven Phase kurz vor der Abreise.
Jetzt heisst es, das ganze Haus ausmisten und putzen.
Damit die Mieter genügend Platz haben, müssen auch fast alle Schränke komplett leergeräumt werden. Alles persönliche muss weg.

Das Leerräumen ist auch interessant. Einiges was man schon länger vermisst hat, kommt wieder zum Vorschein. Bei einigen Gegenständen realisiert man, dass man das ja auch noch hat. Und dann gibt es auch noch vieles, was man eigentlich nie gebraucht hat, es wohl auch nie brauchen wird und deshalb weggeschmissen werden kann. Es hilft zwar, dass wir dasselbe vor eineinhalb Jahren schon mal gemacht haben und trotzdem gibt es auch dieses mal einige volle Abfallsäcke.

Bevor alles schön leer und gereinigt ist, herrscht das grosse Chaos. So sieht es im Moment im Haus ganz unterschiedlich aus. Es gibt bereits schön aufgeräumte und saubere Ecken und solche mit Dreck und Durcheinander.

Die Berge mit Sachen, welche nach Madagaskar müssen, wachsen von Stunde zu Stunde.

Am Ende müssen diese Dinge dann noch in die Koffer gepackt werden. Ob das wohl alles Platz hat?

Hier ein paar Eindrücke, wie es bei uns gerade so aussieht.

zuerst herrscht einmal das grosse Chaos…
Es steckt viel Arbeit dahinter, bis es endlich so aussieht.
Nachdem die Sachen in den Kisten sind, wird alles in den Stauraum weggepackt.
Ist es nicht schön? Ihr wisst ja, wie es sonst hier aussieht 🙂
Die Koffer stehen bereit, um gefüllt zu werden.
Das ist nur ein Teil, welcher in die Koffer muss.
Auch verschiedene Kleiderbege müssen bald in die Koffer gepackt werden.

Schlussphase der Vorbereitungen

Die Vorbereitungen hier in der Schweiz gehen nun in die Schlussphase. Die Hektik und Anspannung nehmen etwas zu…

In zwei Wochen sind wir bereits in Madagaskar. Viele Sachen liegen nun auf verschiedenen Stapeln im Haus verteilt bereit zum Einpacken. Mittlerweile haben wir auch genügend Koffer organisiert, so dass diese Sachen demnächst eingepackt werden können.

Visum

Am Freitag sind die offizielle Arbeitsbewillung des Arbeitsamtes und eine Menge andere Dokumente aus Madagaskar bei uns eingetroffen.

Am Wochende haben wir unsere zusätzlichen Dokumente ausgedruckt, ausgefüllt und zusammengestellt. Zusammen mit unseren Pässen haben wir alles in ein grosses Couvert gepackt.
Am Montag ging das Couvert auf den Weg zur Botschaft in Genf.

Die Papiere für die Botschaft sind bereit

Das Team von YWAM Land of Canaan hat sich sehr für uns eingesetzt und alle nötigen Unterlagen in Madagaskar für uns organisiert. Wir haben alles ausgedruckt, zusammengestellt und in einen grossen Briefumschlag gepackt.
Wir haben gebetet, dass unsere Pässe bald mit allen nötigen Stempeln wieder zu uns zurück kommen.

Bereits heute morgen hat uns der Briefträger das Couvert aus Genf zugestellt. Die nötigen Stempel sind in allen Pässen drin!

Einer Reise nach Madagaskar steht nun nichts mehr im Weg. Wir können wie geplant ab- und in Madakaskar einreisen.

In Madagaskar müssen wir dann auch wieder auf das Amt. Dort wird dann das Einreisevisum in eine längere Aufenthaltsbewilligung umgewandelt.

Der Stempel für eine VISA renouvelable et transformable – Benevolat ist im Pass

Madagaskar-Apéro

Am Sonntag war unser Madagaskar-Apéro.
Wir haben es sehr genossen, dass so viele Freunde, Verwandte und Bekannte sich Zeit für uns genommen haben! Vielen Dank für all die finanzielle Unterstützung und all die Angebote für Hilfe wenn es nötig sein sollte in den nächsten 5 Monaten. Es tut gut zu wissen, dass so viele Menschen hinter uns stehen und uns unterstützen bei dem was wir machen.

Banana Bread mit Madagaskar-Flagge

Ebenfalls am Sonntag sind die bestellten, waschbaren Monatsbinden für Madagaskar eingetroffen. Dieses Projekt liegt Silvana sehr am Herzen. Die Organisation Days for Girls setzt sich dafür ein, dass auf der ganzen Welt Mädchen und Frauen mit Monatsbinden ausgerüstet werden, um mehr am gesellschaftlichen Leben und dem Schulalltag teilnehmen zu können. Sie unterstützen Frauen dabei, solche Binden zu nähen um sie verkaufen zu können. Mit dieser Aufgabe, können sie Geld für die Familie verdienen.

Waschbare Monatsbinden von Days for Girls

Mpanjaka kids in den Nachrichten

Mpanjaka kids ist der Fussballklub von YWAM. Heute wurde in den Nachrichten ein Beitrag darüber ausgestahlt (im Video ab 8:52).

Naly ist ein Mitarbeiter von YWAM und gibt ein Interview. Er wird unser Nachbar sein.
Die beiden weissen Buben, welche zu sehen sind, sind Schweizer.

Das Fussballstadion wird vom Präsidenten toal erneuert und mit einem Kunstrasenbelag ausgestattet.

Wir sind gespannt, was uns da erwartet.

Wieso?

Wieso machen wir eigentlich einen Missionseinsatz? Das ist eine sehr gute Frage und gar nicht so einfach zu beantworten.

Als erstes glauben wir, dass es Gottes Plan ist, dass wir nach Madagaskar gehen. Mehrere Gebetszeiten als ganze Familie haben uns schlussendlich zu diesem Entschluss geführt.

Aber ja, wir könnten die Zeit einfach geniessen, reisen und so ein neues Land entdecken.

Wir haben beim letztes Missionseinsatz in Südafrika festgestellt, dass uns ein Missionseinsatz viel mehr entspricht als Reisen und das für unsere Familie besser passt.

Indem wir einen festen Wohnort haben, gibt das für den „Alltag“ viel Stabilität und Ruhe. Durch die Mitarbeit ergibt sich auch ein einigermassen geregelter Tagesablauf. So kommen wir mit lokalen Leuten intensiv in Kontakt und haben die Möglichkeit direkt mit ihnen zu reden, sehen wie sie Leben und hören von ihnen was ihre Herausforderungen sind. Wir bekommen von der lokalen Kultur und Gepflogenheiten viel mit.

Auf der Base haben wir ein Team um uns herum. Diese Leute sind während unserem Aufenthalt auch unsere „Freunde“. So haben wir mehr Kontaktpersonen als nur unsere eigene Familie. Wir können unsere Freuden und Sorgen mit ihnen teilen.

Die Mitarbeit auf der Base ist keine Last, sondern eine sinnvolle Tätigkeit, welche uns mit Freude erfüllt. Diese Arbeit ist kein „müssen“, sondern ein „dürfen“ und macht uns zufrieden.

Spielen mit den Kindern aus dem Dorf beim After School Program

Wir haben auch gesehen, dass es für uns und andere Leute ein Segen ist, indem wir einfach „Familie leben“. Das gelingt uns natürlich manchmal besser und manchmal weniger gut… Das hat einen positiven Einfluss auf andere Menschen, gerade in Kulturen, wo stabile Familien mit Vater und Mutter nicht unbedingt die Norm sind.
Weiter beeindruckt es die Leute in einem fremden Land, wenn jemand zu ihnen kommt und einfach da ist. Wir müssen nicht mal viel tun für sie. Es reicht, wenn wir da sind, mit ihnen im Gespräch sind, uns für Sie interessieren und Zeit mit ihnen verbringen. Was wir dann ganz praktisch den ganzen Tag für Dinge erledigen, ist gar nicht mal so entscheidend.
So hat es auch Jesus gemacht und das ist für uns Missionsarbeit.

Wir haben beim lezten Missionseinsatz ganz viel zurückbekommmen. Das Leben in einem anderen Land mit einer anderen Kultur und mit einem christlichen Team, war eine sehr gute Erfahrung, welche uns positiv verändert hat. So denken wir heute über einige Dinge anders als früher.

Wie sieht es bei dir aus? Kannst du dir vorstellen, mal einen Missionseinsatz zu machen?
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