Schlangen und andere Tiere

Wir waren uns bei der Vorbereitung auf unsere Zeit in Südafrika bewusst, dass es hier auch giftige Schlangen gibt.

Letzte Woche wurde das Thema dann aktuell. Einige Leute hatten hier auf der Base unter einem Felsen eine Schlange gesehen. Anscheinend handelte es sich um eine Kobra. Diese Art der Kobras beisst nicht, sondern sie spuckt dem Feind das Gift in die Augen (auch nicht viel angenehmer).

Wir haben mal etwas gegoogelt. Anscheinend ist diese Kobraart die zweitgiftigste Schlange hier in Südafrika. Solange es jedoch keine Mamba ist, macht sich hier niemand wirklich Sorgen. Einzig die Kinder sollten vielleicht nicht mehr bei den Felsen spielen, wo die Schlage gesehen wurde.

Wir haben beschlossen, uns keine unnötige Angst einjagen zu lassen, die nötigen Vorsichtsmassnahmen einzuhalten und beten mit den Kindern um Schutz.

Um Schlangen fern zu halten, wird das Gras auf der Base kurz gemäht und bei Dunkelheit wird das ganze Gelände mit Scheinwerfern gut ausgeleuchtet.

Schlangen mögen zudem keinen Lärm. Unsere Kinder sind also beim Spielen relativ sicher 🙂

Heute wurde das Thema plötzlich wieder aktuell. Jemand vom Team hat die Schlange mehrmals in der Nähe der Häuser gesehen. Da es hier langsam kühler wird, suchen sich die Schlangen einen warmen Platz für ihren Winterschlaf und sind darum besonders aktiv. Gott sei Dank konnte einer der Afrikaner sie am Nachmittag töten.

Kobraschlange auf der Base

Es tut uns zwar irgendwie leid um das Tier, wir sind aber auch froh, dass unsere Kinder jetzt wieder sicherer spielen können.

 

Mit diesem Beitrag ist auch die aktuelle Umfrage aufgeklärt.

Schlangen sehen wir zum Glück nicht jeden Tag!

Eidechsen sind hier überall in grosser Zahl zu sehen und sind nun auch unsere Haustiere. Anfangs sind wir noch erschrocken, wenn eine Eidechse flüchtete, wenn wir einen Raum betreten haben. Langsam sind wir so daran gewöhnt, dass die Kinder ruhig weiter zeichnen, wenn eine Eidechse über ihr Blatt huscht. Die Kinder haben sogar angefangen, ihnen Namen zu geben. Wir arbeiten noch daran, sie stubenrein zu bekommen… Der Vorteil an Eidechsen im Haus ist, dass sie sich von Ameisen und Mücken ernähren.

Eidechse im Haus

Facebook

Auf Facebook gibt es einige interessante Beiträge zu dem was hier so läuft (leider nur in Englisch, aber es hat auch Fotos).

Ihr findet alle Beiträge unter „Ten Thousand Homes“ bzw. @tthafrica.

Wir möchten hier auf ein paar Beiträge verweisen.

Unser Haus auf der Base

Unser Haus (Nr. 7a) wurde am 5. April, also am Tag vor unserer Anreise, fertiggestellt. Es sah damals so aus:

We are so excited to announce that House 7a is complete! It's wonderful to have another home space for the volunteers…

Gepostet von Ten Thousand Homes am Donnerstag, 5. April 2018

Hausbau

Nach zwei Wochen harter Arbeit konnte am letzten Freitag 20. April 18 der Hausbau durch das Team aus England erfolgreich abgeschlossen werden. Das haben wir gefeiert und den Schlüssel haben wir noch am Freitagabend der Familie übergeben.

The walls are going up on Jane's home!

Brick by brick, the walls are going up for Jane's new home!

Gepostet von Ten Thousand Homes am Montag, 16. April 2018

Construction officially began on Jane’s new home today!We're so thankful for the dedicated work that the YWAM Holmsted Manor team and other volunteers are putting in to complete this project!

Gepostet von Ten Thousand Homes am Montag, 9. April 2018

Jane is getting a HOME! It was a privilege to share this exciting news with her yesterday. Please be praying for this project, as construction will begin soon. Be watching for more photos and details!

Gepostet von Ten Thousand Homes am Mittwoch, 28. März 2018

Bring down the Wall

Auf einer so grossen Base gibt es auch ein paar Ecken, wo noch Potential vorhanden ist. Im Moment sind diese noch von einer Blechwand verdeckt. Das Ziel ist es, diese Mauer möglichst bald einzureissen und neue Möglichkeiten zu schaffen.

Geplant sind neue Büroräume, Klassenzimmer und Wohnraum für weitere Mitarbeiter. Um diese zu realisieren fehlt es jedoch noch an den nötigen Finanzen. Das Fundraising läuft auch Hochtouren (Link zum Spenden).
Martin freut sich, wenn hier schon bald mit den Bauarbeiten begonnen werden kann 🙂

Sometimes it's easy to just focus on our After School Programs. After all, it's pretty fun to find a cute kid at one of…

Gepostet von Ten Thousand Homes am Donnerstag, 19. April 2018

In Phase 1 sind neue Klassenzimmer geplant.

Classroom – Bring Down the Wall Phase 1

Check out what the new classroom here at uVillage is going to look like!! http://tenthousandhomes.org/bring-down-the-wall/

Gepostet von Ten Thousand Homes am Samstag, 14. April 2018

 

Stromstecker

Südafrika hat ganz spezielle Stromstecker. Die üblichen Weltweit-Universaladapter passen hier nicht. Wir haben uns deshalb in der Schweiz noch spezielle Adapter für Südafrika gekauft.

Und was haben wir in unserem Haus für Steckdosen? Seht selber:

Steckdose in unserem Haus

Und wirklich, unsere Schweizerkabel passen hier perfekt in die Steckdosen!

Kann einer von euch für uns herausfinden, weshalb man in Südafrika auf die ebenso einzigartigen Schweizer-Stromstecker setzt?
Bisher konnte uns das hier niemand erklären. Wer dazu etwas weiss, kann das als Kommentar zu diesem Beitrag dazuschreiben. Wir sind gespannt.

schon zwei Wochen in Südafrika

Wir sind nun genau zwei Wochen auf der Base in Südafrika. Unser Haus ist sehr gut ausgerüstet (der Wasserkocher ist gerade ausgefallen und die Waschmaschine streikt – damit kann man leben).
Wir fühlen uns da sehr wohl und «zu Hause».

Das Team aus England arbeitet von frühmorgens bis spätabends hart auf der Baustelle. Damit sie immer gut verpflegt sind, hilft Silvana viel in der Küche mit. Soviel Fleisch hat sie in ihrem ganzen Leben noch nicht zubereitet.

Martin hat sich einen Phasenprüfer gekauft und macht nun auch Elektroarbeiten. Gegen die Tiere und unerwünschte Besucher wird das Areal während der Dunkelheit sehr gut mit Scheinwerfern ausgeleuchtet. Diese müssen von Zeit zu Zeit ersetzt werden und die Verkabelung ist etwas fehleranfällig (sie entspricht nicht Schweizer Normen).

Heute waren wir bereits zum Zweiten mal im After School Program. Das ist ein Treffpunkt für die Kinder aus dem Dorf. Die Vision von Ten Thousand Homes ist es, den Kindern einen sicheren Ort zu bieten, an dem sie wachsen, reifen und träumen dürfen. Sie sollen sich hier wohl fühlen und sich entfalten können. Nach der Schule kommen die Kinder von ganz klein bis Teenager zu diesem Treffpunkt. Wenn alle Kinder da sind, singt man zusammen Lieder auf siSwati und Englisch. Das ist etwa so wie wir uns Afrika vorstellen: viele fröhliche Kinder, welche im Schatten eines Jakarandabaums ohne Instrumente singen, klatschen und dazu tanzen.

Anschliessend gibt es für jedes Kind eine nahrhafte Mahlzeit. Die Lebensmittel werden von Ten Thousand Homes organisiert und von Frauen aus dem Dorf zubereitet. Die Kinder hier sind nicht unterernährt, aber weil viele Eltern arbeiten, werden sie zu Hause nicht mit gesunden Mahlzeiten versorgt. Es hat uns fasziniert, wie auch die ganz kleinen Kinder sich mit dem vollen Teller einen Platz zum Sitzen suchen und die Mahlzeit sauber mit den Fingern essen. Danach bringen sie ihren Teller zum Abwaschen.

Unsere Kinder waren anfangs etwas scheu unter all den schwarzen Kindern. Die einheimischen Kinder haben da weniger Hemmungen. Sie kamen sofort auf uns zu, um uns zu begrüssen und es dauerte nicht lange, bis sie unsere Kinder bei der Hand nahmen und mit ihnen zu spielen begannen. Es ist schön zu sehen, dass Kinder keine Worte brauchen, um sich zu verständigen. Heute waren wir alle so ins Spielen vertieft, dass wir ganz erstaunt waren, als die Zeit um war und die Kinder nach Hause geschickt wurden. Wir freuen uns schon auf Dienstag, wenn wir die Kinder wieder sehen!

Wochenende

Die Übergänge zwischen Ferien, Freizeit und Arbeitszeit sind bei uns noch sehr fliessend und es fühlt sich auch nicht nach „Arbeit“ an. Heute ist Samstag und demzufolge ganz offiziell „frei“.

Der Wasserkanal ist immer noch abgestellt und darum darf die Waschmaschine nicht laufen. Weil uns aber langsam die Unterwäsche ausgeht, hat Silvana heute morgen die Unterwäsche im Putzkübel von Hand gewaschen.

Wäscheleine vor dem Haus

Auf der Base gibt es eine Waschmaschine, die wir mit allen teilen. Diese hat aber so ihre Macken… (dies anzuschauen steht noch auf der Liste von Martin)
Hier werden alle Kleider kalt gewaschen. Da wir das für Unterwäsche und Küchentücher etwas unhygienisch finden, werden wir wohl auch weiterhin einige Sachen von Hand im heissen Wasser waschen

Am Morgen sind wir dann noch in die nahgelegene kleine Stadt nach White River zum Einkaufen gefahren. Obwohl wir uns immer besser auskennen und die meisten Sachen in den Läden finden, ist das als ganze Familie immer noch eine Herausforderung.

Silvana hat sich diverse Rezepte zum Kochen und Backen organisiert. Wir haben das meiste in den Läden gefunden und so können wir diese dann bald einmal ausprobieren.
Martin hat den Handwerkerladen entdeckt und sich dort einige Kleinigkeiten gekauft, um das Haus etwas wohlicher zu gestalten.

Während die anderen am Nachmittag im Pool am Baden waren, hat Martin im Haus einige kleine Handerkwerarbeiten erledigt. Wir haben nun überall im Haus Haken für Hand- und Abwaschtüechli, einen Toilettenpapierhalter und sogar zwei selbstgezimmerte Holztablare auf Backsteinen für die Kleider von Silvana und Martin. Endlich konnten auch wir unsere Kleider aus dem Koffer auspacken! Es ist schön, wenn man neben dem Bett durchgehen kann und den Überblick über alle Kleider hat.

selbergemachtes Kleidergestell

Schön wäre nun noch ein kleines Brett neben dem Bett als Nachttisch.
Es gibt immer etwas zu tun 🙂

Einleben

In den letzten Tagen waren wir damit beschäftigt, uns einzurichten, einzuleben und unseren Platz hier im Team zu finden.

Wir fühlen uns nach wie vor sehr wohl hier. Mittlerweile weinen die Kinder abends auch nicht mehr, dass sie wieder nach Hause wollen. Zwei unserer grössten Bedenken waren ja das Schlafen und das Essen hier für die Kinder. Sie machen das jedoch super! Sie gehen am Abend problemlos ins Bett und am Morgen schlafen sie alle bis kurz nach 7 Uhr!

Während dieser und nächster Woche ist ein Männerteam hier auf der Base. Sie haben den schulischen Teil der Jüngerschaftsschule (DTS) bei Jugend mit einer Mission (JMEM/YWAM) in England abgeschlossen und machen nun ihren ersten praktischen Einsatz hier in Südafrika. Ihre Aufgabe ist es, ein Haus für eine Familie in den Townships zu bauen. Aktuell wohnen die 5 Personen in einer Hütte, welche sie aus Wellblech, einem alten Garagentor, Netzstoff und Blachen gebaut haben.

Steine für das Fundament

Sand für die Mischung des Fundamentes
Die Baustelle

Solange das Team aus England hier ist, liegt der Schwerpunkt der Arbeit beim Hausbau. Wir waren mit den Kindern zweimal auf der Baustelle und haben geholfen Steine zu schleppen und Sand und Kies für den Beton zu schaufeln. Vor allem Elio war dort voll in seinem Element.

Hier auf der Base gibt es während der Bauphase nicht so viel zum Mithelfen für uns.
Silvana und die Mädchen helfen hauptsächlich dabei, die Mahlzeiten für die Bauarbeiter zuzubereiten.
Martin und Elio erledigen einige kleinere Handwerksarbeiten in unserem Haus und auf der Base. Die Herausforderung ist Werkzeuge, Nägel, Schrauben und Bretter aufzutreiben. Wenn mal alles organisiert ist, sind die Dinge eigentlich schnell gemacht. Wenn man mal irgendwo beginnt, etwas zu machen, sieht man schnell noch weitere Dinge, welche auch gemacht werden sollten. Es gäbe noch viel an kleinen Handwerksarbeiten zu tun hier auf der Base…

Am Abend essen wir jeweils mit allen zusammen. Der Menüplan variiert von Mexikanisch, Indisch, Afrikanisch bis hin zu Italienisch.

Obwohl die Regensaison eigentlich vorbei ist, hat es die letzten Tage ziemlich viel geregnet. Aus irgendeinem Grund wurde der Wasserkanal der Stadt, welcher unser Brauchwasser liefert, trotzdem abgestellt. Niemand weiss wie lange das noch so bleiben wird. Auf der Base haben wir zum Glück einige grosse Wassertanks, um dies zu überbrücken. Um Wasser zu sparen, gelten folgende Massnahmen: Nur zwei Minuten duschen, WC spülen nur wenn nötig, keine Kleider waschen und das Geschirr nur einmal am Tag abwaschen. Wir hoffen, dass der Wasserkanal möglichst bald wieder in Betrieb ist. Wenn die Tanks vorher leer sind, haben wir noch Wasser im Swimming Pool. Das ist dann die letzte Stufe auf der Wasserknappheit-Skala 🙂
Trinkwasser schleppen wir in 25-Liter-Kanister vom Hauptgebäude zu unserem Haus. Diese kann man an einer öffentlichen Quelle gratis wieder auffüllen.

Es gibt News betreffend dem Visum von Irina. Auf unser Mail vom Montag hat sich heute die Botschaft in Bern überaschenderweise gemeldet. Bisher haben sie auf Mails nie geantwortet und per Telefon sind wir immer auf dem Anrufbeantworter gelandet. Die Botschaft in Bern ist auch erstaunt, dass Irinas Visum nicht akzeptiert wurde. Sie haben nun den Chef am Flughafen kontaktiert und versuchen das zu klären. Wir sind gespannt!

Ein ruhiger Tag auf der Base

Nachdem wir gestern unser Haus eingerichtet haben und einkaufen waren, hat sich heute die Müdigkeit von der Reise bemerkbar gemacht. Wir waren froh, einfach in den Tag leben zu können.

Das mit der Alarmanlage von unserem Haus haben wir noch nicht ganz verstanden, bzw. diese funktioniert noch nicht so wie sie soll.
Am Morgen gelingt es uns einfach nicht, diese auszuschalten. So weiss jeweils die ganze Base, wann wir das erste Fenster am Morgen öffnen.

Hier ist es richtig schön Sommer! Da es sogar einen Swimmingpool gibt, haben wir fast den ganzen Tag dort verbracht. Auf der einen Seite ist der Pool ganz seicht und am hinteren Ende kann auch Silvana nicht mehr stehen. Die meiste Zeit hatten wir den Pool ganz für uns alleine.

Swimming Pool auf der Base

Hinter unserem Haus stehen diverse Obstbäume. Wir müssen leider bekennen, dass wir die meisten Früchte nicht wirklich kennen und nicht wissen, wann sie geerntet werden.
Dass es Papaya, Guava, Maracuja, Avocado, Zitrone, Limone, Äpfel und Maulbeeren hat, haben wir schon herausgefunden. Die Mangos haben wir leider verpasst.

Früchte aus dem Garten

Wir müssen uns noch daran gewöhnen, dass es hier bereits um 18 Uhr ziemlich schnell dunkel wird.
Ab 21 Uhr sollten wir uns nicht mehr draussen bewegen, da ab dieser Zeit auch die Aussen-Alarmanlagen aktiv sind.

Als Laura und Irina wissen wollten, wie das mit dem Kompass und den Himmelsrichtungen ist, ist uns auch aufgefallen, dass die Sonne hier wirklich im Norden steht.

Wir freuen uns über Kommentare direkt hier im Blog!
Einfach den Titel des Beitrags anklicken und dann kann man unten auf der Seite einen Kommentar erfassen.

Nachtrag: Die Sonne geht zwar früh unter, aber auch früh auf. Um 6 Uhr ist es bereits hell. Obwohl alle drei Kinderzusammen im Zimmer schlafen, schlafen sie am Morgen aber schön lange und wir nutzen diese Zeit noch nicht aktiv 🙂

Ankunft bei Ten Thousand Homes

Das letzte Stück der Reise haben wir in einem ganz kleinen Flieger zurückgelegt (Embrear 190). Mit schweizerischer Pünklichkeit sind um 16:15 auf dem Kruger Airport gelandet. Dort wurden wir von einer Mitarbeiterin von Ten Thousand Homes empfangen.

Nach einer kurzen Autofahrt im vollgepackten Auto hat uns das ganze Team auf der Base herzlich begrüsst. Sogar ein feines Nachtessen, inkl. Früchte und Dessert war für uns vorbereitet.

Unser Haus übertrifft die Erwartungen bei weitem!
Wir bewohnen ein kleines Haus mit zwei Schlafzimmern, Kochecke und Dusche/WC. Die Einrichtung ist einfach, zweckmässig und sehr liebevoll mit Blick fürs Detail gestaltet.

Der Einstieg mit einem kurzen, heftigen Gewitter war dann noch etwas herausfordernd… Wir sind aber überzeugt, dass wir uns hier wohl fühlen werden.
Schlussendlich sind die Kinder schnell eingeschlafen und auch wir freuen uns auf eine erholsame Nacht.

Ankunft in Johannesburg

Nach einem langen, ruhigen Flug durch die Nacht sind wir pünktlich, aber müde um 09:05 in Johannesburg gelandet.

Bei der Einreise mussten wir in einer langen Reihe anstehen. Die Zöllnerin kontrollierte Pässe, Visum und Geburtsurkunde genau und bemerkte, dass bei Irinas Visum die Dauer fehlte. Irina hat deshalb nur eine Touristenvisum für 90 Tage erhalten. Der Rest der Familie darf für 4 Monate in Südafrika bleiben. Es ist schon etwas schade, dass wir alles richtig gemacht haben, aber die Botschaft in Bern so ungenau gearbeitet hat und nicht 5 korrekte Visa austellen konnte. Das müssen wir dann halt mal noch klären.

Nun warten wir am Flughafen in Johannesburg auf unseren Flug zum Kruger Airport.

Wenn die WCs hier etwas kosten würden, dann wären wir schon bald Pleite 🙂

ausmisten, aufräumen, packen

Irina beschreibt die letzten Tage so:
„Wir haben drei Tage und einen halben gebraucht, um alle Kinderzimmer auszumisten und aufzuräumen. Irinas Zimmer haben wir komplett leer geräumt. Und jetzt packen wir.“

Die letzten Tage standen tatsächlich unter dem Motto ausmisten, aufräumen und putzen. Eigentlich halten wir uns ja für einigermassen ordentlich, aber naja…

Es ist schon unglaublich, wie viel Krimskrams eine Familie über die Monate und Jahre so anhäuft! Doch so langsam haben wir wieder den Überblick und es war eine gute Gelegenheit viele Dinge wegzuschmeissen oder neu zu sortieren.

Nun geht es nur noch wenige Stunden, bis wir heute abend abfliegen und die Schweiz verlassen.